Zitas Jugend auf Reisen

Während in Spandau die erste Ausgabe unseres Opens läuft qualifizierte sich unsere fleißige Jugend für die zeitgleich stattfindende Deutsche Vereinsmeisterschaft U20.
Mit der Mannschaft…
101 Marko Perestjuk
102 Patrick Kuhn
103 Margarita Kostre
104 Fabian Paul
105 Dominik Fuchs
106 Kian Raulin
… reisten wir (Tony & Felix) als Betreuer am Samstag nach Osnabrück. Nach einigen Problemen wegen der uns gegenüber in Aussicht gestellten Zimmeraufteilung, die sich aber glücklicherweise noch klärten, war an dem Abend nur noch Abendessen angesetzt, wonach wir uns in aller Ruhe auf unseren Gegner der ersten Runde vorbereiten konnten. Es ging gegen die SF Brackel 1930, sie an 7 von 16 gesetzt, während wir als 15 unserer Meinung nach unterbewertet sind. 😉
Während Kian und Rita uns mit einer glücklichen (Kian) und einer totalen (Rita) Zerstörung die ersten 2 vollen Punkte im Turnier erkämpften verloren Fabian und Dominik leider ihre Partien relativ deutlich. So kam es auf die ersten beiden Bretter an. Markos Stellung war wie gewohnt sehr unklar, während Patrick nach einer immer ausgeglichenen Partie in einem sehr remislichen Endspiel wohl nur auf das Remis an Brett 1 wartete um auch seinem Gegner die Hand in Freundschaft entgegen zu strecken.
Marko hatte in seiner Partie einen berühmten Halbzug lang eine Gewinnstellung, geriet danach aber noch sehr unter Druck, so dass ein Remis hier am Ende ganz okay war, daraufhin einigten sich auch Patrick und sein Gegner auf Remis, womit wir dem ersten Favoriten ein 3-3 abknüpften.
Jetzt gab’s hier im IBIS-Hotel erst mal Mittagessen, wonach die Betreuer leider bis zum Abend ein kleines Blackout übermannte, so dass wir gar nicht so genau wissen, wie die 2. Runde lief. Im Nachhinein erfuhr man aber dennoch, dass es gegen den Erzrivalen (die wir trotzdem ganz gut leiden können 🙂 ) aus Potsdam trotz ausführlicher Vorbereitung nur zu einem 1-5 reichte. Fabi verlor eine sehr gute Stellung, Marko opferte einen Bauern für Königsangriff, welcher lange sehr vielversprechend aussah, aber dennoch gegen Wiede Friedrich nicht zum Sieg reichte. Am Ende verlor der Minusbauer dann leider sogar die Partie. Dominik hatte ähnlich wie Marko in Runde 1 kurzzeitig einen Gewinn verlor dann aber sogar noch, während Rita gegen ihren Gegner leider auch nach langem Kampf verlor.
Patrick bekam seine Vorbereitung zumindest zum Teil aufs Brett und brachte seinen Gegner so schon früh zum Denken, gewann zwei Bauern, geriet dafür aber unter einen starken Angriff. Am Ende einigte man Sich nach einigen Verwirrungen auf Remis. Auch Kian spielte Remis, der Rechner zeigte hier in den letzten 20-30 Zügen 0,00. Wie langweilig.
Am Abend wurde dann noch etwas in geselliger Runde zusammengesessen, die eine oder andere Runde des vergangenen Tages analysiert und ein Blick auf den Gegner der kommenden dritten Runde geworfen – Erfurt.

Schon in der dritten Runde sollten wir es also mit dem Setzlistenletzten zu tun bekommen, der Kampf, welcher am ehesten auf einen sieg hoffen lassen sollte.

Während wir Betreuer, recht erschöpft von der Vorbereitung und den nervenaufreibenden Partien des Vortags, uns drei Stunden länger Schlaf gönnten kamen uns auf dem Weg nach unten dann schon die ersten drei Spieler entgegen. Kian verlor sang und klanglos, Fabian vermasselte wieder mal eine Gewinnstellung und verlor im Drachen leider in Zeitnot die Übersicht und die Partie. Dominik zerlegte seinen Gegner nach aller Kunst und übersah leider in noch leicht komplizierter Stellung eine Dauerschachmöglichkeit seines Gegners. 0,5-2,5. Alles sah nach einem Tag aus, der schlimmer nicht starten konnte. Marko hatte in seiner Partie Turm und Läufer für die Dame, während Patrick (im Drachen) und Rita (Qualle mehr im Endspiel) vielversprechend standen. Patrick vollendete seine Angriffspartie im Drachen dann souverän zum 1,5-2,5 während Rita noch ein wenig Technik zeigen musste und die Zuschauer noch eine Weile zappeln ließ, schlussendlich aber auch sehr sicher ihren Vorteil nach Hause brachte. 2,5-2,5. Mittlerweile sah es so aus als könnte Marko eine sichere Festung aufbauen, er selbst strebte aber nach mehr. Nach ein paar Gewinnversuchen, welche der Computer in einer Variante sogar noch als Verlustversuch enttarnt, musste aber auch Marko die Vorteilssuche einstellen und mit den letzten Sekunden auf der Uhr das Remisangebot seines Gegners annehmen. 3-3.

Somit stehen wir bei 2-4 Mannschaftspunkten und 7-11 Brettpunkten an Platz 15 mit aber nur 2,5 Brettpunkten Abstand bis zu Platz 10. Momentan spielen unsere wackeren Recken gegen eine stark aufgestellte Münchener Mannschaft (Setzlistenplatz 3).

Topscorer sind bislang Rita und Patrick, die an den Brettern 3 und 2 starke 2/3 Punkten holten. Dies verleitete Kian nach dem 3-3 gegen Erfurt dann noch zu folgender Kritik: „Sagmal Patrick, warum hast du eigentlich nicht 1,5 Punkte geholt“ 😀

5 Kommentare

  1. 4-2 wird das Endergebnis wohl lauten. Marko Remis, Patrick Remis, Rita gewann, Fabian spielt noch aber wird recht sicher verlieren, Dominik und Kian gewannen ebenfalls. 😀

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