+++BMM 3. Spieltag, das Bollwerk wackelt …+++

Heute bebte die Festung Lindenufer gewaltig, sie fiel jedoch nicht.
Hier die Ergebnisse aller Mannschaften:

BMM 2014/15, Runde 3   
Zita 1 (Landesliga)gegenSC Kreuzberg 23 ½ : 4 ½
Zita 2 (Stadtliga B)gegenSG Lichtenberg3,0 : 5,0
Zita 3 (Klasse 2.2)gegenSchachpinguine Berlin5 ½ : 2½
Zita 4 (Klasse 3.2)beiSF Nord-Ost Berlin 45,0 : 3,0
Zita 5 (Klasse 4 West)beiSV Königsjäger Süd-West 61 ½ : 4½
Zita 6 (Klasse 4 Mitte)beiSF Berlin 1903 84,0 : 2,0

Nachtrag vom Mannschaftsleiter der 4. Mannschaft:
Das Ergenbnis erscheint eindeutiger, als es tatsächlich war. Der Verfasser dieser Zeilen durchlebte zum einen Glücksgefühle bei guten Zügen der Mitspieler, zum anderen Panikattacken bei offensichtlich gewonnenen Partien, die ins Remis abzugleiten drohten.
Aber beginnen wir am Anfang. Unser lieber Manne, der uns aus der 5. Mannschaft verstärkte, einigte sich mit seinem Gegner nach nicht allzu langer Zeit auf ein Remis. Dabei sah die Stellung zwischendurch nicht unbedingt gut aus.
Unsere österreichische Geheimwaffe Fred, ebenfalls eine Verstärkung aus der 5. Mannschaft, setzte seinen Spieler nach turbulentem Spiel einfach Matt.
Hier könnt Ihr mal raufschauen (die Notation war nicht ganz eindeutig, ich habe da ein wenig gezaubert 🙂 )


Und dann war da noch ein Debütant, unser Neuzugang Stephan, der vor kurzem noch in England spielte. Die Eröffnung war recht keck gespielt, auch wenn sie sich nicht unbedingt nach einem Lehrbuch richtete.
Hier die Partie:


Der Stefan mit „f“ an Brett 8 erwischte leider keinen guten Tag und unterlag seinem clever aufspielenden Gegner.
Nun hatten wir also schon 2,5 Punkte, nur die Partien von den anderen Zitaspielern sahen nicht unbedingt nach Gewinn aus, was sich auch bald zeigte. Maximus stellte seinen Turm und die Dame in eine Läuferdiagonale, so dass er im Endspiel mit der verlorenen Qualität keine Chance mehr hatte.
Alexander am Brett 2 übersah ein Zwischenschach und verlor eine Leichtfigur, so dass der Verfasser diese Zeilen in einer Remisstellung an Brett 1 mit dem entsprechenden Angebot des Gegners verbissen weiter spielte. Auch bei Sebastian am Brett 3 sah es bestenfalls nach einem Remis aus.
Doch plötzlich wendete sich das Blatt zu unseren Gunsten. Eine kleine Unzulänglichkeit des Gegners am Brett 1 konnte ich in einen Sieg ummünzen. Alexander schaffte es, im Endspiel trotz Qualitätsverlust ein Remis zu halten.
Und Sebastian?
Nun, als ich zwischenzeitlich auf sein Brett sah dachte ich, naja, 4-5 Züge und der Gegner ist Matt…, und da war ich wohl nicht der einzige 😉 .
Sebastian beschloss jedoch, seine Endspielkünste dem geneigten Zuschauer eindrucksvoll vorzustellen. Er wickelte mit einem Mehrbauern in genau dieses ab.
Aber auch hier war ihm der kurze Weg zu trivial… egal… er gewann dann doch eindeutig!
Prima Ergebnis 4.!

Nachtrag vom Mannschaftsleiter der 6. Mannschaft (Auszug aus einem Kommentar zu einem anderen Artikel):
Gut , für die 6. Mannschaft ist zu sagen, sie ist bis jetzt ungeschlagen ( wie wohl die 3. Mannschaft von Zita).
UND:
Minh Tham( DWZ 1257) hat wohl den stärksten Spieler Lars Hein ( DWZ 1977) dieser Spielklasse geschlagen und damit den dritten Mannschaftssieg besiegelt.

Hoffe auf weitere Erfolge.

Bis denne
Lemmi

2 Kommentare

  1. Ich würde gern noch wissen, WIE Du das ungleichfarbige Läufer-Endspiel zum Sieg gebracht hast. Dachte, nach Turmtausch ist der Remisweg vorgezeichnet. Aber ich glaube an Dich, Hartmut! Immer noch ein Pfeil im Köcher!

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