Zita 1 gewinnt die Landesliga

Nun hat es wieder einmal geklappt: Ein 4:4 gegen die Chemiker aus Weißensee reichte, und Zita steigt auf! Weil Pankow nämlich gleichzeitig gegen Tegel 3 verlor. Hier die Ergebnisse:

Landesliga
SC Zitadelle Spandau 1977 BSV 63 Chemie Weißensee 4,0 : 4,0
Thomas Kohler 2158 Andre Kunz 2112 0:1
Felix Engers 2186 Christian Laßan 2158 0:1
Alexei Kropman 2140 Stephan Schliebener 2076 1:0
Michael Schulz 2120 Holger Niese 2065 1:0
Hartmut Riedel 2062 Steffen Poseck 2014 ½:½
Eduardo Olivares 2056 Jan Neldner 1959 1:0
Hans-Jürgen John 2075 Johann Donath 2005 ½:½
Reinhard Giese 2036 Frank Götze 1960 0:1

Was kann ich erzählen? Die Bretter eins und zwei von Chemie spielten jung und bärenstark – unsere verlässlichen Spitzenbretter habe ich in dieser Saison noch nicht so hilflos gesehen. Aber was soll’s: Bei Mannschaftskämpfen verlierst du nur dann wirklich, wenn du verlierst UND deine Mannschaft verliert; alle anderen Ergebnisse kannst du dir schönsaufen. Zum Beispiel das heute: Wir sind Sieger!
Alexei gewann gegen die gegnerische lange Rochade eine saubere Partie, soweit ich das beurteilen kann: Großer Angriff, drei Bauern, das reichte.
Michael war wieder so in Form wie meistens, seine Partie sah so aus, wie ich das immer bei ihm bewundere: Leicht, flockig, und plötzlich stehen alle Figuren im Zentrum, bestreichen offene Linien und setzen Matt.
DSDZ konnte den zweiten Igel seines Lebens zum Remis schieben, allerdings sahen beide Spieler nicht wirklich alle Feinheiten. Was ich zum Beispiel als tiefe und teuflische Falle erkannte, war in Wirklichkeit nur ein Versehen. Und umgekehrt, oder so.
Eduardo stand schon ziemlich bald gut und musste ein langes Endspiel schieben, bevor der Punkt aufgeschrieben werden konnte.
Hans-Jürgen, unser Edel-Reservist, machte, was er am besten kann: In wichtigen Kämpfen einen halben Punkt beisteuern.
Und Reinhard kann sich wie die Bretter eins und zwei trösten, dass seine Niederlage keine bösen Konsequenzen hatte.
Eine große Saison: Entscheidend waren das Glück bei Berolina, denke ich, und der Sieg gegen Pankow. Ich widme diesen Sieg Uwe, der würde sich freuen!

4 Kommentare

  1. Erst mal herzlichen Glückwunsch zum vorzeitigen Sieg in Berlins höchster Klasse!
    Statt“Zita gewinnt die Landesliga“sollte es besser heißen:
    Zitadelle ist Berliner Meister!Dies hört sich nicht nur gut an, trifft besser den
    sportlichen Wert(anno 2004 erhielt wir-Tegel II- vom Bezirksamt Reinickendorf
    die Glückwünsche zum Berliner Titel)
    Beste Grüße aus Zehlendorf.
    Jürgen Brustkern

  2. Liebe Schachfreunde in Berlin,

    auf der Website der Schachfreunde Mainz erscheint in Kürze von mir ein Bericht über deren 3. Mannschaft, die am Sonntag 3:5 gegen den SV Alzey verloren hat, dieser Bericht endet mit folgendem Absatz:

    „Zuhause gab es dafür eine erfreuliche Nachricht: Mein Zweitverein, der von mir mitgegründete SC Zitadelle Spandau 1977 wurde eine Runde vor Schluß Sieger der Landesliga Berlin und somit Berliner Meister. Ich weiß, es interessiert hier niemanden, die Nachricht platzieren aber wollte ich doch. Habt Ihr Verständnis?“

    So wird Euer Erfolg, dieser Titel in das ganze Land getragen…

    Jörg Cichon, heute Mainz

  3. Tatsächlich sind wir Berliner Meister u n d Sieger der Landesliga! Die Widmung für unseren verstorbenen Uwe finde ich richtig, er hat mit 3 Siegen aus 4 Partien zum Erfolg beigetragen, insbesondere durch seinen Sieg gegen den starken Siegfried Weber von den Schachfreunden, der das 4,5:3,5 brachte und den Grundstein für die erfolgreiche Saison legte.
    Aber das „wieder einmal“ im Haupttext ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, denn wir waren in der 42-jährigen Vereinsgeschichte erst ein Mal Berliner Meister, und das war im Jahr 2008. Damals brauchten wir fast keine Ergänzungsspieler und hatten ordentlich abgeräumt:
    Michael Schulz 7/9 !!!
    Thomas Kohler 4,5/9
    Uwe Baumgardt 6,5/9 !!
    Hans-Jürgen John 4/7
    Patrick Böttcher 7/9 !!!
    Carsten Schirrmacher 4/9
    Hartmut Riedel 6/9
    Matthias Kribben 6/9

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