5 Kommentare

  1. Geduld, ich denke man feilt gerade noch an Textpassagen, die mit einigen Bildern kombiniert einen hervorragenden Bericht abgeben werden.
    Gut Ding will Weile haben…

  2. Immerhin haben wir am Dienstag die Partien besprochen…
    Nach den ersten beiden Runden, in denen Tony und Reinhard die Mannschaft ergänzt hatten, konnten wir im Viertelfinale erstmals in relativer Bestbesetzung spielen – jedenfalls von denen, die sich für diesen Wettbewerb motivieren lassen. Diesmal hatten wir auch die Brettreihenfolge taktisch abgesprochen: Carsten wünschte sich ein Schwarzbrett, was mich automatisch auf Brett 3 plazierte, und Koko machte schon zur Erschwerung der gegnerischen Vorbereitung den Vorstopper an Brett 1, das vorher zweimal Marko ausgefüllt hatte.
    Der Kampf verlief dann auch reichlich abwechslungsreich. Mein Gegner Franko Mahn misshandelte ein wenig seinen Franzosen und hatte in der Folge Mühe, für alle seine Figuren gute Plätzchen zu finden. Nachdem er dafür so viel Zeit verbraucht hatte, dass er schon kurz nach dem 20. Zug nur noch auf die 30 Sekunden Zeitzugabe angewiesen war, kam auch bald ein grober Fehler und damit der volle Punkt für mich.
    Carsten hatte mit Schwarz gegen Thomas Heerde eine eigentlich wenig problematische Reti-Stellung, in der er dann aber vergaß, rechtzeitig seine Türme zu verbinden. Plötzlich hingen mehrere Figuren auf einmal, und am Ende blieb ein ganzer Turm weniger…
    Zu dieser Zeit dachten wir noch, dass wir wohl wirklich zum ersten Mal in einen Blitzstichkampf müssen, denn während Marko gegen Cord Wischhöfer die ganze Partie über klar besser stand, hatte Koko wohl schon daran gedacht aufzugeben, als er mit einem Mehrbauern einfach nicht dazu kam, die Entwicklung zu vollenden und seinen König aus der offenen e-Linie zu schaffen. Aber sein Gegner Gerrit Venske schaffte es auch nicht, seine Stellung zu verstärken, und stellte stattdessen mit 5:1 Minuten eine Qualität ein. Während Koko jetzt also auf Gewinn spielen konnte, hatte Marko Schwierigkeiten, sich zwischen zwei Bauerngewinnen zu entscheiden, und vergab am Ende fast seinen ganzen Vorteil. Nachdem er Remis gemacht hatte, machte auch Koko seinem Gegner bald ein Angebot, das der nicht ablehnen konnte, auch wenn das 2:2 zu unseren Gunsten reichte. Letztlich hätte er aber auch auf Gewinn weiterspielen können, so dass es am Ende nicht ganz so knapp war, wie das Ergebnis aussagt.
    Entscheidend war letztlich, dass Koko entgegen einsetzender Resignation seine Partie noch drehen konnte, und nachdem die ersten beiden Bretter Remis waren, erwies sich mein Sieg dann eben als der „Big Point“.
    Am 18.6. geht es dann im Halbfinale gegen Zehlendorf, und gleich am Tag danach sind das Finale und das Spiel um den 3. Platz. Wenn ich das System richtig verstehe, wäre selbst nach einer Niederlage der 3. Platz übrigens wertvoll wäre, denn wenn Zehlendorf ins Finale kommt und die schon vorberechtigt für den Deutschen Pokal sind, wäre dafür dann auch der Dritte qualifiziert, oder sehe ich das falsch?
    Also Freiwillige vor – die beste Mannschaft ist die, die Spieler wie mich gar nicht braucht!

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