BMM, 5. Spieltag: Lorbeeren in Pankow und Klatsche in Lichtenberg, und

gemischte Resultate anderorten: Insgesamt ein knappes 7:5 für unseren Lieblingsverein in unserem Lieblingsspiel.

Die Erste erkämpfte sich durchaus verdient die Tabellenführung in der Landesliga, denn Rotation Pankow stand bis heute Morgen selber an der Spitze, und die Ergebnisse waren in Ordnung. Was wir an Brett 1, 2 und 6 an Glück hatten (verdächtige Stellungen wurde in einen Sieg und zwei Remis gerettet), hatte Uwe Baumgardt an Brett 5 gutgemacht, denn seine haushohe Stellung ging gar noch verloren. Michael Schulz, Felix Engers und Tony Schwedek schoben jedenfalls nie gefährdete Start-Ziel-Siege in den Figurenkasten.

Die Zweite fand noch nicht einmal bei WhatsApp beschönigende Worte, so deprimiert waren die Leute während der weiten Rückfahrt. Immerhin war Lichtenberg nicht in Eis eingehüllt; gefühlt ist es immer sehr kalt, wenn wir dort am Rande Berlins am Rande des Sportplatzes spielen.

Die Dritte hat in Reinickendorf unentschieden gespielt, und das mit einem Mann weniger. Ich denke, die Mannschaft ist glücklich mit dem Ausgang.

Im Lindenufer gewann die Vierte und Fünf und Sechs hielten Remis.

Vielleicht kann jemand in den Kommentaren berichten, wie die Kämpfe sich von innen anfühlten.

Hier jedenfalls die Einzelergebnisse:

Landesliga
Rotation Pankow 2 Zita 1 3,0 : 5,0
Jörg Seils 2251 Jan Paul Cremer 2234 ½:½
Bernd Steinhagen 2219 Thomas Kohler 2158 0:1
Jan Zur 2092 Felix Engers 2186 0:1
Norman Daum 2060 Michael Schulz 2120 0:1
Dominic Freyberg 2002 Uwe Baumgardt 2081 1:0
Christian Düster 2097 Hartmut Riedel 2062 ½:½
Martin Weber 2050 Eduardo Olivares 2056 1:0
Peter Labahn 1969 Tony Schwedek 2008 0:1
Stadtliga A
SC Friesen Lichtenberg 2 Zita 2 6,5 : 1,5
Jan Elsing 2028 Terry van der Veen 2126 ½:½
Dr. Klaus Kapr 1956 Reinhard Giese 2036 1:0
Peter Krug 2000 Patrick Böttcher 1993 ½:½
Wolfram Heimbrodt 2018 Dr. Matthias Kribben 1931 1:0
Prof Hartmut Badestein 1920 Robert Schreck 1953 1:0
Dr. Lutz Kühnemund 1892 Gerald Hildebrand 1981 1:0
Peter Weiss 1832 Andreas Kötz 1909 1:0
Joachim Schubert 1780 Norman Mielke 1899 ½:½
Klasse 1.2
SVG Läufer Reinickendorf Zita 3 4,0 : 4,0
Nils Fenske 1957 Stefan Schmidt 1900 1:0
Michael Kunze 1777 Kai-Stephan Kussatz 1893 0:1
Alex Reitenbach 1751 Winfried Zaeske 1910 0:1
Stefan Pott 1748 Bernd Kievelitz 1825 +:-
Rainer Hoppe 1699 Thomas Betzelt 1761 0:1
Kinan Ibrahim 1679 Fabian Paul 1721 1:0
Khaled Al Ahmad 1571 Chinguun Sundui 1532 1:0
Ronald Fiedler 1489 Baatarjav Sundui 1550 0:1
Klasse 2.4
Zita 4 SC Eintracht Berlin 4 4,5 : 3,5
Alexander Heimann 1779 Tim Beyte 1640 -:+
Sebastian Lawrenz 1834 Nadin Schiewe 1575 ½:½
Sebastian Voigt 1684 Horst Schrodt 1613 ½:½
Kian Raulin 1672 Marc-Florian Gräbnitz 1622 0:1
Michael Lawatsch 1692 Angelina Jacoby 1471 1:0
Manfred Strzeletz 1671 Tom Lübke 1403 1:0
Florian Hennig 1122 Celina Hopp 1287 ½:½
Alexander Remde 978 Frank Dombkewitz 1206 +:-
Klasse 3.3
Zita 5 SC Freibauer Schöneberg 4,0 : 4,0
Yannick Francois 1584 Felix Pfaff 1776 +:-
Michael Lehmann 1561 Frithjof Flemmig 1598 ½:½
Norbert Lawrenz 1350 Thomas Kroß 1600 0:1
Serkan Pelvan 1150 Peter Kaiser 1566 1:0
Karsten Gienskey 1105 Salar Djafari 1577 0:1
Dieter Schiemann 1137 Norbert Wallet 1521 0:1
Peter Klein 1571 Moussa Issa 1461 ½:½
Philip Remde Jan Oberreit 1361 1:0
Klasse 4 West
Zita 6 SK Tempelhof 1931 3 3,0 : 3,0
Vincent Tomaszewski 1484 Ursula Klevenow 1407 1:0
Jan Waschek 990 Constantin Fontaine 1365 1:0
Sebastian Waschek 896 Heide Ketterling 1346 0:1
Jeremy Kretzschmar 848 Reno Brosius 971 1:0
Luca Knick 760 Gisela Püschel 1100 0:1
Louis Kretzschmar Ingo Alberth 1037 0:1

2 Kommentare

  1. Tja, Glückwunsch für die Erste, aber bei der Zweiten war es gestern wirklich gar nichts.
    Der relative Held war noch Terry, dessen Brett eigentlich zwangsweise frei bleiben sollte. Als am Abend vorher sein Flug gestrichten wurde, saß er dann doch am Brett. Das ist der Einsatz, den ich sehen will! Hat auch nur einen Streik und drei Bombendrohungen am Flughaften gekostet…
    Leider hat er sich dann aber schon in der Eröffnung so vergrübelt, dass er schon nach 10 Zügen kaum mehr als 15 Minuten übrig hatte. Statt Ausnutzung eines Entwicklungsvorsprungs hieß es dann Damen tauschen und Endspiel halten, was ihm dann immerhin solide gelungen ist.
    Norman machte in unklarer Stellung relativ früh remis, und auch meine Stellung verließ nie die Remisbreite. Mein Gegner kompensierte ststische Schwächen mit taktischen Nadelstichen, bis die Stellung im Endspiel verflachten. Kurze Hoffnungen auf verbundene Freibauern knapp vor der Zeitkontrolle hat die Rechenmaschine nicht bestätigt.
    Währenddessen mussten wir zusehen, wie eine Partie nach der anderen wegkippte. Ein interessantes Duo waren Gerald Hildebrand und Robert Schreck, die beide 1.b4 auf dem Brett hatten. Eigentlich gefiel mir Geralds Aufbau dagegen besser, als was Roberts Gegner machte. Später hatten dann beide eine Minusqualität, Robert nach eigener Auskunft durch einen Einsteller, während Gerald anscheinend wirklich ausgespielt wurde. Auch da hielten Hoffnungen, mit Turm, Springer und Bauer gegen 2 Türme (am Ende sogar ohne Bauern) remis zu halten, der Realität nicht Stand.
    Die dritte Niederlage musste Matthias quittieren. In ungeahnter Kreativität gab er 2 Figuren für Turm und 2 verbundene Freibauern. Klingt auf dem Papier gut, aber die beiden Leichtfiguren haben ihm nach und nach auf beiden Flügeln Bauern abgesaugt, bis er in hoffnungsloser Stellung die Zeit überschritt.
    Kötzi wurde Opfer des sich abzeichnenden Untergangs. In nach meinem Eindruck ordentlicher Stellung musste er praktisch Remis ablehnen. Kurz danach schwebte ein schwarzer Springer auf e3 ein, und als er denn nahm, landete die schwarze Dame auf g3; bald danach war alles aus. Und Reinhard wurde tatsächlich in einem Sizilianer nach und nach überspielt, der erst geschlossen war, dann nach Französisch aussah und schließlich nach einer zu passiven Schwveninger-Stellung. Das Ende konnte ich dann nicht mehr mit ansehen, da ich vorher die Flucht ergriff.
    Kurz gesagt, ungeachtet der vorherigen Mannschaftspunkte war der Gegner einfach besser und unsere Klatsche völlig verdient.

  2. Der Kampf der Dritten bei Stefans ehemaligem Verein Läufer Reinickendorf begann für uns mit einem 0:1-Rückstand, da wir nur zu siebt waren und Brett 4 kampflos verloren. Baatarjav gewann einen Bauern und später die Partie, somit glich er zum 1:1 aus. Dann brachte uns Winfried mit 2:1 in Führung, der Kampf war sehr wechselvoll bis zum Schluss.

    Dann verloren Chinguun und Fabian fast gleichzeitig. Bei Chinguun war dies besonders ärgerlich, da er ein klar besseres Endspiel hatte, dass er durch Unerfahrenheit noch verlor. So lagen wir auf einmal mit 2:3 im Rückstand. In dieser Phase bekam Stefan an Brett 1ein Remisgebot. Dieses lehnte er leider wegen des Mannschaftsstandes ab. Meine Wenigkeit gewann einen Bauern und führte diesen im Endspiel zum Sieg. 3:3 stand es nun also.

    Thomas hatte seinen Gegner bereits überspielt. Er hatte einen starken Springer auf e5, während der schwarze Läufer auf c8 eingesperrt war. Ferner hatten beide Spieler noch einen Turm und Thomas vergab sogar ein frühzeitiges Matt. Es ging in die Blitzphase an den Brettern 1 und 5. Leider verlor Stefan nach Zeit und Thomas brachte uns immerhin noch den 4:4- Ausgleich.

    Alles in Allem hat die Dritte einen Mannschaftspunkt verschenkt. Und dies trotz der Tatsache, dass sie nur zu siebt angetreten ist.

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