BMM 3. Runde: Neun zu Drei für Zita, und die Erste siegt im En passant

Insgesamt ein erfolgreicher Tag für unseren Verein. Gegen Berolina, das war meist ziemlich eng, heute aber mit 5,5 : 2,5 krass deutlich. Und wie heißt es neuerlich? Nutzt die Kommentarfunktion, um eure Heldentaten zu verkünden! Hier aber erst die dürren Zahlen. Und dass zum Beispiel bei Hartmut drei schwarze Freibauern am Königsflügel gegen einen weißen Turm und einen weißen a-Freibauern gewannnen, das sieht man einfach nicht und spürt nicht das Adrenalin.

SV Berolina Mitte Zita 1 2,5 : 5,5
Thilo Keskowski Jan Paul Cremer 0:1
Andreas Volkmer Thomas Kohler ½:½
Katja Sommaro Felix Engers 1:0
Wolfgang Vandré Michael Schulz 0:1
Stefan Hölz Uwe Baumgardt 0:1
Peter Müller Hartmut Riedel 0:1
Frank Hoppe Tony Schwedek ½:½
Manfred Wolf Jameel Nofal ½:½
SF Friedrichshagen Zita 2 1,5 : 6,5
Thomas Frübing Terry van der Veen 0:1
Uwe Keil Hans-Jürgen John ½:½
Charly Gräfe Reinhard Giese 0:1
Nils Torzinski Patrick Böttcher -:+
Felix Küchler Robert Schreck 1:0
Harald Porsch Gerald Hildebrand 0:1
Michael Altmann Norman Mielke 0:1
Karl-Heinz Baatz Felix Bender 0:1
SV Turbine Berlin Zita 3 5,0 : 3,0
Dieter Bertholdt Kai-Stephan Kussatz -:+
Michael Neumann Winfried Zaeske 1:0
Wolfgang Kössler Hakob Kostanyan +:-
Hartwig Schulze Bernd Kievelitz 0:1
Sven Aßmus Thomas Betzelt ½:½
Manfred Schönemann Fabian Paul ½:½
Horst Stahl Jürgen Basta 1:0
Günther Sattler Michael Lawatsch 1:0
Zita 4 TSG Rot-Weiß Fredersdorf 2 5,5 : 2,5
Alexander Heimann Simon-Eike Rieckers 1:0
Sebastian Lawrenz Detlef Krüger 1:0
Sebastian Voigt Richard Rother 1:0
Ünsal Erdem Tobias Uhlmann 1:0
Kian Raulin Achim Engel 0:1
Manfred Strzeletz Robin Werner 1:0
Chinguun Sundui Eckart Stets -:+
Baatarjav Sundui Florian Weinberger ½:½
Zita 5 TSG Oberschöneweide 5 4,5 : 3,5
Yannick Francois Gero Scheck 1:0
Michael Lehmann Livius Bongardt 1:0
Norbert Lawrenz Johannes Friedrich Lange ½:½
Serkan Pelvan Azad Mohamad +:-
Karsten Gienskey Merlin Frosin 0:1
Dieter Schiemann Pia-Rosa Praus 0:1
Alexander Remde Niklas A. Lippmann 1:0
Michael Breuer Erik Friedrich 0:1
Zita 6 SV Königsjäger Süd-West 7 3,0 : 3,0
Vincent Tomaszewski Noah Bretzel ½:½
Jan Waschek Leander Vassiliou 0:1
Kaj-Nicolas Ebel Phileas Bertram 0:1
Sebastian Waschek Linus Spahn 1:0
Marco Jarosch Arthur Richard Sakwa ½:½
Luca Knick Leonidas Vassiliou 1:0

Moutard

Ein Leben ohne Schach ist möglich, aber sinnlos.

3 Gedanken zu „BMM 3. Runde: Neun zu Drei für Zita, und die Erste siegt im En passant

  • 18. November 2018 um 23:54
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    Oh ja, welch Kampf! Hoch gewonnen hat die 2., aber hart erkämpft, weil bis zum Schluss gefightet wurde. Und dann fielen die Punkte auch verdient vom Baum. Patrick durfte sich schnell ausruhen. Sein Gegner kam nicht. Hansi ersetzte Matthias und nahm schnell das gebotene Remis an. So ging der Kampf in die entscheidenden Partien. Robert verwickelte und stand besser, verlor dann aber doch als erster den Überblick. Statt 1 musste Terry eine Null auf den Meldebogen eintragen. Gerald war der nächste, der seinen Gegner zusammenschob, bis dem die Züge ausgingen. Danach musste Gerald nur noch wegräumen, was nicht mehr zu halten war. Felix hatte bald Material mehr und gewann am Ende auf Zeit. Es sah nie wirklich gefährlich aus, aber…man weiß ja. Den Siegpunkte fuhr als Erster Norman ein, der seinen Gegner im Doppelturmendspiel einen Bauen abnahm und ihn dann souverän verwertete. Terry hatte eine sonderbare Stellung. Dame und Läufer gegen Turm, Läufer und Springer. Aber auch wenn er stark kneten musste, fiel die Stellung am Ende doch auch noch zusammen. Ich war somit der letzte und wollte nun auch den Punkt. Manchmal muss man den Sieg erzwingen. In einer wilden Eröffnung stand ich positionell besser, fand aber den klaren Vorteilszug nicht. Stattdessen verflachte die Stellung. Mein Gegner bot mir Remis an, was ich mit Bauernopfer ablehnte. Es wurde unklar und die Stellung wog hin und her. In Zeitnot war es dann nur noch die Frage, wer zuerst den Fehler macht. Und scheinbar schien ich es zu sein. Sein letzter Freibauer drohte durchzulaufen. Beide hatten wir nur noch einen Turm und einen Springer, er einen und ich zwei Bauern. Zum Glück schaffte ich es, meinen Springer zu opfern und auf meine verbliebene Freibauer zu setzen, die auf a und b. liefen. Und dann wurde es kurios. Statt den Gewinnzug zu spielen, fesselte ich seinen Springer, der damit verloren ging. Er gab frustriert auf und genau so dachte ich es mir auch. NUR, der Springerverlust ermöglichte seinem K die Tempi, um die Freibauern dauerhaft zu stoppen. Niemand sah das, nur zuhause der Rechner. Ich war verblüfft, aber am Ende muss man auch mal Glück haben.

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  • 19. November 2018 um 15:34
    Permalink

    Sah souverän aus, aber als ich heute die Partien sah ….
    Nachdem ich beim Kampf gegen Berolina als erster fertig war, hatte ich diesmal etwas mehr Zeit, mich den anderen Partien zu widmen, so mein erstes Fazit. Nach meinem Sieg durch einen kleinen taktischen Trick in typisch scharfer Benonistellung folgten die Remis an den Brettern 7 und 8 durch Tony und Jameel, die relativ souverän waren.
    Eigentlich dachte man, dass Uwe nach dem Damengewinn in der Eröffnung gegen zwei Figuren und einen Bauern als erster fertig werden würde, aber ganz so einfach war es nicht.
    So folgte der Sieg von Jan Paul am ersten Brett in Zeitnot des Gegners, als der ihm nach einer überlegenen Partie schon fast entwischt war, was er mir auch schon andeutete und spätere Analysen ergaben. Dann kam der Sieg von Uwe zum 4:1, ich dachte war ja klar und musste heute nach Erhalt der Partien feststellen, das es ersten gar nicht so einfach war und zweitens der Gegner sich schon zum Ausgleich gekämpft hatte und drittens Uwe sich bei der Gewinnkombi eigentlich veropfert hatte, der Gegner aber zum Glück eine Figur zu viel nahm.
    So stand es 4:1, Koko hatte eine Stellung, bei der nur er auf Gewinn spielen konnte und der Gegner sicher jederzeit ins Remis eingewilligt hätte, so dass der Sieg wohl klar war.
    Aber es liefen ja noch zwei andere Partien, Felix hatte nach besserer Eröffnung den Faden etwas verloren und landete in einem etwas schlechteren, aber sicher haltbaren Endspiel. Hartmut hatte in der Eröffnung eine Qualität gegeben, was gar nicht so schlecht aussah,aber nach einigen ungenauen Zügen doch in einer etwas schlechteren Stellung landete.
    Nach dem Felix Gegnerin schon einen Fastgewinnzug ausgelassen hatte, verschlechterte sich aber seine Stellung zusehends, und als sie dann einfach die Figur nach dem Turmschlagen nicht zurücknahm, sondern lieber mit dem entfernten a-Bauern durchlief, gab es keine Verteidigung mehr. Das war jetzt der Zeitpunkt, wo Koko Remis anbot, was der Gegner auch sofort annahm, um den Sieg sicher zu stellen.
    Das Lustige war, dass es Hartmuts Gegner es genauso machen konnte wie seine Mannschaftskameradin (mit dem a-Bauern durchlaufen), aber er lieber seinen angegriffenen Turm zurückzog, wonach die Stellung zwar noch etwas besser, aber schon unklar war. Danach folgten einige etwas ungenaue Gewinnversuche, und langsam wurden Hartmuts Freibauern gefährlich. Nachdem Hartmuts Gegner die letzte Chance zum Remis ausgelassen hatte, konnte Hartmut in ein gewonnenes Damenendspiel abwickeln, dass ersicher zum 5,5:2,5 nach Hause brachte.
    Also am Ende ein Sieg, der klarer aussah als er war.
    Wenn ich es hinkriege, werde ich mal ein paar Diagramme bzw. Partiesegmente veröffentlichen, es gab eine ganze Menge interessanter Stellungen.

    Antwort

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